„Susann Hagel singt mit expansivem, nicht nur in den Piani berückendem Sopran eine prachtvolle Mara, …“ Ursula Strohal, Tiroler Tageszeitung

Vita

Musikalisch-künstlerische Ausbildung

Susann Hagel wurde in Dessau geboren. Durch ein musikalisches Elternhaus geprägt, begann sie im Alter von 4 Jahren mit Klavierunterricht, zwei Jahre später erfolgte zusätzlich Unterricht auf der Violine. Mit 8 Jahren begann sie mit Ballettunterricht und hat später im Zuge ihres Gesangstudiums in Würzburg und Hamburg ihre tänzerischen Fähigkeiten weiterentwickelt.


In der Jugendkantorei St. Marien Flensburg unter der Leitung von KMD Prof. Matthias Janz kam Susann Hagel erstmals im Alter von 14 Jahren mit dem Singen in Berührung. Angetan von der Schönheit ihrer Stimme hat Janz das junge Talent entdeckt und gefördert. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei Lotte Dietrich in Flensburg. In Würzburg studierte sie Gesang im Fach Lied und Konzert u.a. bei Prof. Jutta Bucelis-Dehn, die sie auch heute noch stimmlich betreut und berät.

Das anschließende Aufbaustudium im Fach Oper an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Judith Beckmann und Prof. William Workman, schloss sie mit höchster Auszeichnung ab. Sie nahm erfolgreich an mehreren Meisterkursen, u.a. bei Prof. Norman Shetler, Prof. Hanna Ludwig und Hellen Kwon teil.


Während ihres Studiums nahm sie an zahlreichen Wettbewerben teil. So gewann sie u.a. einen 3. Preis beim Robert-Saar-Gesangswettbewerb Bad Kissingen und einen 1. Preis beim Armin-Knab-Wettbewerb Würzburg im Fach Duo/Liedgesang. Beim hochschulinternen Wettbewerb der Elise- Meyer-Stiftung Hamburg wurde sie mit einem 2. Preis ausgezeichnet, und beim 14. Internationalen Robert-Stolz-Gesangswettbewerb Hamburg ersang sie sich den Publikumspreis. 2005 war sie Finalistin des Internationalen "Jan Kiepura" Gesangswettbewerbs für Operette Wittenberge.

Engagements

Im Oktober 1998 debütierte sie am Staatstheater Oldenburg in der Partie der Baronin Freimann aus Lortzings Oper „Der Wildschütz“.

Seither sang sie Partien ihreres Fachs an mehreren verschiedenen Bühnen im In- und Ausland.
Genauere Infos finden Sie im Opernrepertoire.

Die aktuellen Termine finden Sie hier.

Konzerttätigkeit

Susann Hagel war häufige Solistin des Flensburger Bach-Chores St. Marien und des Symphonischen Chores Hamburg unter der musikalischen Leitung von Matthias Janz. In der Laeiszhalle (ehemals Musikhalle) Hamburg, dem Deutschen Haus Flensburg und der St. Marien-Kirche Flensburg hat sie viele der großen Oratorienpartien ihres Fachs gesungen. Im Rahmen einer Tournee nach Slowenien und Italien sang sie, begleitet von dem Simfonicni Orkester Mariborske Filharmonije die „c-Moll Messe“ von Mozart. Bei zahlreichen anderen Konzertproduktionen wurde die Sopranistin von dem Flensburger Bach-Ensemble, dem Schleswig-Holsteinischen Landessinfonieorchester Flensburg, dem Sonderjyllands Symfoniorkester, den Hamburger Symphonikern, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Philharmonischen Staatsorchester Stuttgart, dem Orchester Cantomania Innsbruck, der Camerata Frankonia und den Nürnberger Symphonikern begleitet. Weiterhin wurde ihre musikalische Arbeit u.a. durch Günter Jena, mit dem sie eine Neuproduktion von Händels „Messias“ für John Neumeiers gleichnamiges Ballett an der Hamburgischen Staatsoper einstudierte, Sylvain Cambreling, mit dem sie im Rahmen eines Dirigierkurses in Bremen für Mozarts „c-Moll Messe“ zusammenarbeiten konnte und Kurt Eichhorn, der einen Interpretationskurs an der Hochschule für Musik Würzburg gab, beeinflusst.

Schon während ihres Studiums gestaltete Susann Hagel zahlreiche Liederabende.
Durch die frühe und intensive Beschäftigung mit dem Kunstlied hat sie sich ein beträchtliches, klassisches und zeitgenössisches Repertoire angeeignet, zu dem unter anderem so anspruchsvolle Werke wie Schumann „Frauenliebe und Leben“, Berg „Sieben frühe Lieder“, Debussy „Quatre chansons de jeunesse“, Liebermann „Drei chinesische Liebeslieder“ und Messiaen „Trois mélodies pour chant et piano“ gehören.

Im Sommer 2015 war Susann Hagel mit einem spätromantischen Programm (Berg „Sieben frühe Lieder“, Mahler „Rückert-Lieder“, Wagner „Wesendonck-Lieder“ und ausgewählte Lieder von Strauss) in einem Liederabend beim badiamusica Festival in Südtirol zu erleben. www.badiamusica.com

Zudem war sie in den Live-Radio-Sendungen „Sonntakte“ und „NDR3-Start“ zu hören.
Bei der Premiere von „Hamburg live meets classic“ (Februar 2011) in der o2-world Arena Hamburg verzauberte sie 6000 Zuhörer mit ihrer Interpretation der Arie „Ebben, n’andrò lontana“ aus der Oper „La Wally“ von Catalani und erntete stürmischen Beifall.